Mehr als 180 Jahre betrieben mehrere Generationen der Familie Stein die Herrnmühle in Gerstungen. Doch wie sah die Mühle an der Werra aus, bevor die Steins sie übernahmen? Akten aus dem Hauptstaatsarchiv Weimar vermitteln einen Eindruck davon, wie die Mühle ausgestattet war und in welchem Zustand sie sich am Ende des 17. Jahrhunderts befand.
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1741: Poker um die Pacht der Steinschen Mühle
Als der Müller Stein 1741 enteignet und aus seiner Mühle geworfen werden sollte, entspann sich ein dreiwöchiges Wettbieten, wer den Betrieb als Pächter übernehmen dürfte.
WeiterlesenAb 1725: Als der Müller Stein eine Müllerin war
Im 18. Jahrhundert spielte Catharina Stein eine bemerkenswerte Rolle als Müllerin in Gerstungen, nachdem ihr Ehemann verstorben war. Sie übernahm erfolgreich die Mühle und war als Geschäftsfrau anerkannt. Als sie 1758 starb, hinterließ sie vier Kinder, 27 Enkel und neun Urenkel.
WeiterlesenWie der Herzog den Steins 1741 ihre Mühle nehmen wollte
Der Herzog von Sachsen-Weimar-Eisenach verlangte 1741, dass die Steins ihre Mühle in Gerstungen räumen sollten – über 40 Jahre, nachdem die Familie sie gekauft hatte. Müller Johann Nicolaus Stein wehrte sich.
WeiterlesenJohannes Stein übernahm 1708 die Gerstunger Mühle von seinem Vater
Johannes Stein übernahm 1708 die Herrnmühle in Gerstungen von seinem Vater Stephan. Er heiratete 1702 Katharina Busch und hatte sechs Kinder. Die Mühle blieb fast 180 Jahre im Familienbesitz, wie Dokumente aus dem Hauptstaatsarchiv Weimar belegen.
Weiterlesen1702 – der Müller Stein hat Ärger mit dem Vormieter
Müller Stephan Stein hatte 1701 die Herrnmühle gekauft und geriet bald in Streit mit dem früheren Pächter Johann Cramer. Cramer zahlte die vereinbarte Miete nicht und nahm Bauholz sowie Steine mit.
Weiterlesen1702: Der Mühl-Kauf der Steins ging dem Amtmann an die Kirschen
Sechs Monate nach dem Kauf der Herrnmühle in Gerstungen 1701 stellte der Amtmann Daniel Götzel fest, dass ihm Weideland und Obst als Teil seiner Besoldung verloren gingen. Auf seine Beschwerde hin erhielt er einen Ausgleich.
WeiterlesenDer Wagegang der Steinschen Mühle
Zunächst war es nur ein Wort, von dem ich mir nicht sicher war, ob ich es korrekt entziffert hatte. Daraus wurde ein Begriff, der mich rätseln ließ – und schließlich die Suche nach einem neuen …
WeiterlesenIm Jahr 1701 kauften die Steins die Gerstunger Mühle
Im Staatsarchiv Weimar findet sich ein Kaufvertrag von 1701, der belegt, dass Stephan Stein die Gerstunger Mühle gekauft hat. Dies widerspricht früheren Annahmen, dass die Mühle nur gepachtet wurde, und verändert die Geschichte der Herrenmühle erheblich.
WeiterlesenDas Kirchenfenster der Steins
In Gerstungen findet sich in der Kirche ein buntes Fenster, das dem Herrenmüller Samuel Stein und seiner Frau gewidmet ist. Ihre Spende für eine Armenkasse wird damit bis heute in der Kirche gewürdigt.
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